Sa, 16. Dezember 2017

Frist abgelaufen

28.08.2010 13:14

Nächste Runde beim Verkauf des Schlosshotels

Nach der Pleite beim ersten Verkaufsversuch geben sich die Hypo-Granden jetzt zugeknöpft: Am Freitag lief die Ausschreibungsfrist für den Verkauf des Schlosshotels Velden ab. Ob und in welcher Höhe Angebote vorliegen, wollte niemand sagen. Hypo-Boss Gottwald Kranebitter will das Hotel aber heuer an den Mann bringen.

Um die 130 Millionen Euro hat der Um- und Neubau des Schlosshotels samt der Appartements gekostet. Jetzt soll die Hypo schon froh sein, wenn sie den Komplex um 60 Millionen Euro verkaufen kann. Unter den Interessenten für das Luxushotel sollen Milliardär Karl Wlaschek und eine österreichische Bietergruppe sein, die in der ersten Runde nicht zum Zug kam.

Der erste Versuch ist, wie berichtet, im Juli gescheitert. Die italienische Bietergruppe hatte zwar schon den Schloss-Kauf gefeiert, dann gab es aber Probleme. Die Hypo sagt, die geforderte Bankgarantie sei nicht eingetroffen. Von italienischer Seite ist von plötzlich aufgetauchten zusätzlichen Forderungen die Rede, die man nicht erfüllen wollte.

Gerüchte um Konkurs machen die Runde
In der Zwischenzeit hat auch das Gerücht die Runde gemacht, das Schlosshotel würde in Konkurs gehen, sollte nicht schnell ein Käufer gefunden werden. Kranebitter dementiert finanzielle Probleme: "Die Eigenmittel sind ausreichend." Trotzdem kommt das Hotel die Bank teuer: Jeder Tag bringt neue Verluste.

Von den Immobilien, welche die Hypo in besseren Zeiten erworben oder jetzt als Sicherstellung für uneinbringbare Kredite übernehmen musste, sind bisher etwa 30 Objekte verkauft.

von Waltraud Dengel, "Kärntner Krone"
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