Mo, 23. Oktober 2017

Nach Frequency 2010

28.08.2010 11:45

„Großes Lob“ nach dem Ende der Aufräumarbeiten

Nach dem Frequency in St. Pölten in der vergangenen Woche sind am Freitag die Aufräumarbeiten am Festivalgelände abgeschlossen worden. Seitens der Stadtgemeinde habe es nach einer gemeinsamen Begehung ein "großes Lob" gegeben, da die Reinigung zufriedenstellend und früher als versprochen durchgeführt wurde, freuten sich die Veranstalter. Ein Müll-Chaos samt Anrainerbeschwerden wie im Vorjahr blieb somit aus.

Insgesamt wurden rund 200 Tonnen Müll gesammelt, um ein Viertel weniger als im Vorjahr. Neben 125 Tonnen Rest- und Sperrmüll beseitigten Kehrmaschinen etwa 66 Tonnen Unrat aller Art von den befestigten Bereichen. Außerdem wurden etwa 150.000 Leerdosen - fünf Tonnen - gesammelt und retourniert. Wirkung gezeigt haben auch das ausgesprochene Glasverbot am Camping-Areal sowie die Müllabschöpfung bei der Schwimmbrücke an der Traisen und die Ölsperren am Ende des Campingplatzes.

Auch bei den Besuchern steige das Bewusstsein für Sauberkeit - von Jahr zu Jahr würden mehr Besucher ihren Müll selbst einsammeln, hieß es. "Es ist Tatsache, dass viele Anrainer die Verbesserungen - vor allem auch in Bezug auf den Einsatz um die Vermeidung von Verparkungen - deutlich wahrgenommen haben, wie durch die beim Bürgerservice des Magistrats eingelangten Anrufe berichtet wurde. Daran ist erkennbar, dass die heuer getroffenen Maßnahmen Erfolg gebracht haben und viele aus der betroffenen Bevölkerung dies bestätigen", so die Stadt in einer Stellungnahme.

Probleme gab es allerdings mit der beauftragten Reinigungsfirma. Bei einer Kontrolle des Finanzamtes war am Dienstag aufgeflogen, dass von 53 Arbeitern nur fünf ordnungsgemäß angemeldet waren. Der Vertrag mit der Firma sei daraufhin sofort gekündigt und ein Ersatzunternehmen beauftragt worden. Die Veranstalter überlegen nun rechtliche Schritte.

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