Di, 12. Dezember 2017

Verfolgungsjagden

25.08.2010 11:22

Mehrere Banden aus dem Osten in Tirol auf der Flucht

Offenbar gleich mehrere Einbrechergruppen aus Osteuropa halten die Polizei in Atem. Nachdem von dem seit Dienstag im Raum Imst gesuchten vierten Moldawier weiter jede Spur fehlte, gab es am Mittwoch in Osttirol eine Großfahndung nach einem russischen Einbrecher, der in den Morgenstunden einer Streife entkommen war. Und in Steinach am Brenner gelang am Dienstag einem vermutlich ebenfalls aus Osteuropa stammenden, mutmaßlichen Einbrecher die Flucht vor der Polizei.

Nach einer Einbruchsserie im Lienzer Talboden hatte die Polizei in diesem Raum seit Tagen Fahndungsmaßnahmen intensiviert. Gegen 4 Uhr früh ertappte eine Polizeistreife zwei Russen im Debantbach bei Nussdorf-Debant. Während ein 32-Jähriger festgenommen werden konnte, gelang dem als 1,75 Meter groß, blond und schmächtig beschriebenen mutmaßlichen Kriminaltouristen die Flucht.

Bei seinem Kollegen seien Beutestücke aus einer Installationsfirma sichergestellt worden. Im Einsatz standen am Vormittag 20 Beamte aus Lienz und Spittal an der Drau, sowie ein Polizeihubschrauber.

Verfolgung in Steinach am Brenner
In Steinach am Brenner war der Polizei am Dienstag eine verdächtige Person auf den Bahngleisen der Brennerbahn im Bereich Stafflach gemeldet worden. Als sich die Beamten dem Bahnwächterhaus näherten, flüchtete der 40 bis 50 Jahre alte Mann über die Gleise und eine steile Böschung in Richtung der Brennerbundesstraße.

Spuren führten über eine äußerst steile Böschung in die reißende, hochwasserführende Sill. Bei der überstürzten Flucht ließ der Verdächtige verschiedene Gegenstände zurück, unter anderem handschriftliche Aufzeichnungen mit kyrillischen Buchstaben. Er hatte versucht, in das Bahnwärterhaus zu gelangen, indem er eine Holzspanplatte eindrückte.

Weiter Fahndung in Imst
Weiter aufrecht war am Mittwoch in Imst die Fahndung nach dem flüchtigen Moldawier. Seine drei Kollegen konnte die Polizei bereits am Montag bzw. Dienstag festnehmen. Das Quartett dürfte für mehrere Einbrüche zwischen Telfs und Imst verantwortlich sein. Dabei suchten die Einbrecher in den vergangenen zwei Monaten Privathäuser und Firmen heim.

Am Montag waren die vier Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren im Stadtgebiet von Imst trotz mehrerer Warnschüsse vor einer Polizeistreife geflüchtet. Ihr Fahrzeug, ein in Gries am Brenner gestohlenes Auto mit italienischen Kennzeichen, mussten sie zurücklassen.

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