Mo, 11. Dezember 2017

Polizei ermittelt

25.08.2010 16:09

Crash von Rettung: Patientin starb an innerer Verletzung

Nach dem Auffahrunfall eines Rettungsautos auf der Inntalautobahn bei Innsbruck und dem Tod einer 62-jährigen Patientin nach dem Unfall gibt es weitere Erhebungen der Polizei. Laut dem Obduktionsergebnis soll die Frau innere Verletzungen erlitten haben, denen sie drei Stunden nach dem Unglück erlag. Nach Angaben der Polizei soll vor allem erhoben werden, ob die 62-Jährige richtig gesichert war.

Man ermittle wie bei bei einem Verkehrsunfall mit Todesfolge vorgesehen, hieß es am Mittwochnachmittag. Die 62-jährige Frau aus dem Bezirk Innsbruck-Land sollte am Dienstag nach einem längeren Krankenhausaufenthalt in dem Fahrzeug nach Hause gebracht werden.

Der 21-jährige Lenker des Rettungsfahrzeuges hatte im Bereich der Baustelle Innsbruck Ost einen Stau zu spät erkannt und war trotz Vollbremsung gegen das Heck des vor ihm fahrenden Pkw geprallt. Durch den heftigen Anprall wurde dieser Wagen auf ein weiteres Auto geschoben, das gegen die Mittelleitschiene geschleudert wurde.

Die beiden Sanitäter blieben unverletzt. Von den anderen Unfallbeteiligten erlitt ein Pkw-Insasse eine Verletzung an der Halswirbelsäule. Er konnte nach ambulanter Behandlung in häusliche Pflege entlassen werden.

Symbolbild

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