Do, 23. November 2017

In Rage geredet

24.08.2010 16:48

Wütender Brad Pitt fordert Todesstrafe für BP-Manager

Brad Pitt ist vermutlich einer der sozial engagiertesten Schauspieler Hollywoods. Der 46-Jährige setzt sich für Schwache ein, wo er nur kann, und gilt als Verfechter der Gerechtigkeit. Nicht erst einmal hat er Millionen für Hilfsprojekte gespendet. Nach der Hurrikan-Katastrophe in New Orleans hat er sogar Öko-Häuser für Obdachlose gebaut. Nun ist der US-Bundesstaat Lousiana seit Monaten von der schlimmsten Ölkatastrophe aller Zeiten im Golf von Mexiko bedroht - und das bringt den Star in Rage.

"Ich war noch nie für die Todesstrafe - aber ich bin willens, mir das Ganze noch mal durch den Kopf gehen zu lassen", sagt Brad Pitt in der im US-Fernsehen laufenden Fernsehdokumentation "If God Is Willing And Da Creek Don't Rise" des Regisseurs Spike Lee.

Seine Wut richtet sich dabei gegen die Bosse des Energiekonzerns BP, die für die Ölpest vor der US-Küste verantwortlich sind. Wasservögel, Austernbänke, Delfine und andere Meerestiere sind bedroht, das empfindliche Ökosystem möglicherweise für Jahrzehnte verseucht, Fischern und Austernzüchtern in der Region wurde die Lebensgrundlage entzogen.

In der vierstündigen Dokumentation geht es eigentlich um die Zerstörung von New Orleans durch den Hurrikan Katrina. Regisseur Spike Lee zeigt das Leben der Menschen fünf Jahre nach der Verwüstung. Es sei nicht geplant gewesen, doch die Ölkatastrophe hätte er miteinbeziehen müssen, erklärte der Regisseur.

Brad Pitt hatte nach der Überflutung von New Orleans im Jahr 2005  das Projekt "Make It Right" ins Leben und gerufen und seither 150 umweltfreundliche und zugleich günstige sowie flutsichere Häuser für Menschen, die durch den Hurrikan alles verloren haben, errichten lassen. Er selbst besitzt gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Angelina Jolie ein Haus in New Orleans.

Das Paar macht immer wieder mit seiner großen Spendenbereitschaft bei humanitären Katastrophen von sich reden. Nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti haben Pitt und Jolie an die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen eine Million Dollar überwiesen. Auch das Flüchtlingshilfswerk UNHCR, für das Jolie als Botschafterin tätig ist, bekommt immer wieder Geld. Gerade erst hat die Schauspielerin 100.000 Dollar für die Flutopfer in Pakistan gespendet.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden