Mo, 11. Dezember 2017

Wackers Top-Bilanz

23.08.2010 09:54

Die schwarz-grünen Aufsteiger "surfen" auf der Erfolgswelle

"Über Eventualitäten spekulier' ich nicht!" Walter Kogler steht nach wie vor mit beiden Beinen auf dem Bundesliga-Boden – ganz wie seine schwarz-grünen Himmelsstürmer. Daher lässt sie die Tatsache, nach dem 2:0 über LASK nach Verlustpunkten der alleinige Tabellenführer zu sein, einfach kalt. "Mit diesem Start in die Saison haben nicht viele gerechnet", jubelt Keeper Pascal Grünwald, "nicht einmal wir selber..."

Die Gesichter glänzten wie frischpolierte Euro-Münzen, alle grinsten am Samstagabend nach dem dritten Sieg 2010/11 wie Tiroler Honigkuchenpferde. Nicht vor Unglauben, sondern vor purer Glückseligkeit: Vier Spiele, zehn Zähler – für einen Liga-Frischling wohl mehr als ein Start nach Maß! "Der geschaffene Abstand zu den hinteren Rängen tut schon gut, gibt mehr Sicherheit und Mut." Pascal Grünwald und seine schwarz-grünen Kollegen surfen, surfen und surfen auf der Erfolgswelle, sind als einziges Team noch ungeschlagen!

Und wollen so schnell nicht abgeworfen werden. "Wir haben überall unsere Möglichkeiten", spricht Kogler das zu Recht gewonnene Selbstvertrauen aus, "es passt derzeit einfach vieles zusammen".

Kühler Kopf!
Wie in Mattersburg hatte Wacker auch gegen das zweite Kellerkind 45 Minuten lang Probleme. Doch die Ordnung und Positionen wurden stets gehalten, daher der LASK nicht zu leichten Kontern "eingeladen". Und irgendwann macht jeder Gegner Fehler – vor allem ein verunsicherter.

Schnelle Beine!
Aber der 50. Minute schnürten die Innsbrucker ihren Gegner ein, waren fast immer einen Schritt vor den (schwachen) Athletikern am Leder – da konnte Wacker wieder an die Leistungen wie gegen Rapid und Sturm anschließen. Alleine das Eckenverhältnis von 14:2 ist das beste Indiz der Überlegenheit.

Heiße Atmosphäre!
"Geil!" Kurz, aber perfekt auf den Punkt gebracht: Alexander Hauser misst auch den Fans einen hohen Erfolgsanteil bei. Nur schade, dass kommenden Sonntag im großen Bundesliga-Hit das Tivoli nicht ins Horrstadion verlegt werden kann.

Ohne Punkt, aber mit der Gewissheit, mehr (nämlich zwei!) Pressesprecher zu haben, düste der LASK zurück nach Linz. Wo – auch nach einem Salto Nullo nach fünf Runden – Heli Kraft weiter nicht zur Diskussion steht. Zum einen, weil die Qualität der Mannschaft auch von Präsident Reichel gut einzukategorisieren sei, zum anderen das Budget kaum einen Trainerwechsel zuließe…

…dafür holte Walter Kogler einen weiteren ins Betreuer-Boot: Stefan Rapp, in der vergangenen Saison noch Coach in Schwaz, wird ab 1. September Individualtrainer.

von Gernot Gsellmann, Tiroler Krone
Bild: Wacker machte am Sonntag einen Ausflug auf die Schäfferhütte. Inaki Bea versuchte sich als baskischer Ziehharmonika-Spieler.

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