Mo, 11. Dezember 2017

Gemeinden 2.0

21.08.2010 18:13

"Datenautobahn" ist schon 5.000 Kilometer lang

Der Ausbau der "Datenautobahn" zwischen den Gemeinden im Land ob der Enns schreitet zügig voran: Das Glasfaser-Datennetz, das im Zuge der "Breitbandoffensive" seit Mitte 2009 geknüpft wird, ist bereits 5.000 Kilometer lang und hat 500 Knotenpunkte. Ende 2010 sollen 90 Prozent aller Gemeinden angeschlossen sein.

Landesvize Josef Ackerl und Landesrat Josef Stockinger, die sich das Gemeindereferat teilen, wollen Oberösterreich mit der Daten-Vernetzung zur modernsten IT-Region Europas machen. Außer den öffentlichen Gebäuden der Gemeinden und den Bezirkshauptmannschaften sollen auch Schulen, Kindergärten und andere Einrichtungen sowie später auch private Betriebe angeschlossen werden.

Anschluss kostet 15.000 Euro
Derzeit steht die schnelle Internet-Verbindung bereits in 234 der 372 Gemeinden, die sich überhaupt für sie interessieren. Nicht alle aber brauchen sie: Im Umland von Linz, Wels und Steyr etwa nutzen die Gemeinden schon länger bestehende Breitband-Verbindungen.

Der Anschluss ans Glasfasernetz des Landes kostet die Gemeinden eine Pauschale von 15.000 Euro. Abgangsgemeinden können sie in vier Jahresraten zahlen. Insgesamt werden acht Millionen Euro öffentliche Gelder in die Glasfaser-Vernetzung investiert.

Kronen Zeitung

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