Do, 14. Dezember 2017

Geld "verschwunden"

20.08.2010 17:39

Ex-Ortschefin droht nach Finanzdebakel nun Anzeige

Der Finanzskandal in Oberwaltersdorf (Bezirk Baden) zieht immer weitere Kreise. 700.000 Euro Landesförderung für die Volksschule dürften zweckentfremdet und großteils in eine dubiose kommunale Betriebsgesellschaft gesteckt worden sein – und die ist jetzt in Konkurs. Ex-Bürgermeisterin Auer (SP) droht eine Anzeige.

Der neue VP-Ortschef Markus Gogollok muss einen großen Scherbenhaufen sanieren: "Das Debakel, das die SP hinterlassen hat, ist schlimmer als die ärgsten Befürchtungen."

Mit 5,4 Millionen Euro Minus musste die Betriebsgesellschaft OKOG Konkurs anmelden. So wurden von der Gemeinde ohne Beschluss hohe Kredite aufgenommen, die vollständig in die Gesellschaft wanderten – und jetzt "verschwunden" sind. Der neue Bürgermeister kündigt ein hartes Vorgehen gegen die Schuldigen an.

Für Oberwaltersdorf geht es indes um viel: "Nämlich darum, ob wir im Herbst noch in der Lage sind, die Gemeinde selbst zu führen."

von Gernot Buchegger, Kronen Zeitung

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