Di, 12. Dezember 2017

Dritter Coup

18.08.2010 18:56

Obwohl Polizei im gleichen Haus ist: Post verwüstet

Schon zum dritten Mal ist das Postamt von Kötschach-Mauthen in der Nacht auf Mittwoch zum Ziel von Einbrechern geworden. Wie bei den vergangenen Coups lösten die Täter den Alarm aus. Doch die Sicherheitskette läuft kompliziert über Nürnberg (Deutschland) ins Gailtal – obwohl die Polizeiinspektion im gleichen Gebäudekomplex liegt.

Die Polizei ist eigentlich gleich nebenan. Doch nachts ist der Posten unbesetzt; die Beamten sind mit dem Streifenwagen unterwegs. "Wenn es bei der Post einen Alarm gibt, so wird dieser zuerst bei einer deutschen Firma in Nürnberg angezeigt. Diese informiert dann die Dienststelle in Hermagor, erst dann erfahren wir davon", erklärt ein Ermittler, warum der "Postamts-Schreck" nun heuer bereits zum dritten Mal davonkommen konnte, ehe die Exekutive am Tatort eintraf.

"Er erbeutet nichts, richtet aber enormen Sachschaden an", weiß Postsprecher Andreas Pachler. "Wände wurden zertrümmert, Fenster eingeschlagen, Türen beschädigt, Leitungen herausgerissen." An Wertsachen fehlen ganze 300 Euro, wie die Polizei feststellen konnte. Die Postämter sind übrigens alle alarmgesichert.

Anders schaut es bei den neuen Postpartnern aus: "Das ist deren Sache, wie sie sich schützen", sagt Pachler.

von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"

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