Mo, 20. November 2017

Auf Bargeld aus

17.08.2010 17:10

Nach Sperrstunde geraten Lokale ins Visier von Banden

Zurzeit ziehen Kriminelle durchs weite Land, die es auf Wirtshäuser abgesehen haben. "Die Täter nehmen vor allem Kellnerbrieftaschen sowie die Zeche der letzten Gäste mit", berichtet ein Polizist. Zuletzt schlugen die Unbekannten im Bezirk Neunkirchen zu.

Wenn die letzte Rechnung bezahlt ist und der Wirt die Schenke geschlossen hat, schlägt ihre Stunde: Unbekannte Kriminelle steigen nach der Sperrstunde in Gasthäuser ein und suchen – vom Extrazimmer bis zur Schank – nach Bargeld. Auch Zigaretten und Getränke nehmen die Täter immer wieder mit.

Die aktuellsten Coups wurden aus der Region Neunkirchen gemeldet. Ein Beamter: "Zuvor machten die Gauner aber auch den Bezirk Korneuburg unsicher." Dort fehlt nach einem Coup in Tresdorf nach wie vor jede Spur zu den Verbrechern. Kriminalisten warnen nun die  Besitzer von Lokalen: "Die Mitglieder der Bande schlagen sicher wieder zu. Wo vorhanden, sollten die Alarmanlagen auf jeden Fall eingeschaltet werden."

Das trifft auch für Kaufleute in St. Pölten zu. Dort plünderten Unbekannte in den vergangenen Tagen gleich sechs Innenstadt-Geschäfte.

von Lukas Lusetzky, Gernot Buchegger (Kronen Zeitung) und noe.krone.at

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