Mo, 18. Dezember 2017

Todesangst

16.08.2010 10:37

Mann hing in Hallstatt kopfüber in Kletterwand fest

Todesangst hat ein Bergsteiger im Bezirk Gmunden am Sonntag ertragen müssen. Der 52-Jährige war am Klettersteig Echernwand in Hallstatt abgestürzt und hing dann in einer Höhe von rund 100 Metern kopfüber im felsigen Gelände.

Was als Familienausflug gedacht war, hätte für den Mann aus Altmünster beinahe in einer Tragödie geendet. Gemeinsam mit seinem Sohn und seiner Schwiegertochter war er am Klettersteig unterwegs, als ihn plötzlich seine Kräfte verließen. Er stürzte in sein Sicherungsseil, prallte gegen einen Felsen und zog sich mehrere Brüche zu. Auch Teile seines Hüftgurtes hatten sich bereits gelöst und der 52-Jährige war nur mehr durch den Brustgurt gesichert.

Bergung mit 60-Meter-Seil
Der Sohn alarmierte sofort die Bergrettung. Zuerst sicherten und stabilisierten sie den Mann, konnten ihn jedoch noch nicht bergen. Das gelang erst mithilfe eines Rettungshubschraubers. Da der 52-Jährige noch am Seil hing, musste der Pilot den Flugretter an einem 60 Meter langen Bergetau manövrieren, sodass dieser den Bergsteiger schließlich aus seiner misslichen Lage befreien konnte. Anschließend wurde der Mann mit schweren Verletzungen ins LKH Gmunden geflogen.
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