Do, 14. Dezember 2017

100 Meter in den Tod

15.08.2010 09:05

Wanderer stürzt im Ötztal vor Augen der Kameraden ab

Vor den den Augen dreier Bergkameraden ist am Samstag ein 55-jähriger Deutscher im Hintersten Ötztal 100 Meter in den Tod gestürzt. Der Mann war in 3.400 Metern Höhe beim Abstieg vom Gipfel gestolpert und hatte das Gleichgewicht verloren.

Der Urlauber wollte eigentlich mit fünf weiteren deutschen Bergsteigern in Gurg im Gemeindegebiet von Sölden vom Ramolhaus zum Schafkogel. Da die Gruppe zu spät unterwegs war, entschloss man sich nicht den Schafkogel, sondern die Firmisanschneide zu besteigen.

Während zwei Bergsteiger in Richtung Ramolhaus umkehrten, kletterte der 55-Jährige mit drei weiteren Bergsteigern am Felsgrat auf die Firmisanschneide. Beim Abstieg passierte dann das Unglück. Die Leiche wurde von einem Hubschrauber ins Tal geflogen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden