Mo, 11. Dezember 2017

Kuriose Diagnose

13.08.2010 13:20

"Lungentumor" war eine keimende Erbse

Als Ron Sveden (Bild) ins Krankenhaus eingeliefert wurde, befürchteten die Ärzte das Schlimmste: Ein Lungenflügel des 75-jährigen Amerikaners war kollabiert, er litt unter einer Lungenentzündung und auf Röntgenbildern war ein kleiner schwarzer Fleck zu sehen. Doch es war kein Tumor, der in Lunge des Pensionisten wucherte…

Seit Monaten hatte Sveden ein Lungenemphysem schwer zu schaffen gemacht. Als sich sein Zustand verschlimmerte, wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach mehreren Untersuchungen entdeckten die Mediziner dann bei einer Endoskopie die Ursache für sein Leiden: Sie fanden in der Lunge des Pensionisten einen Erbsenkeimling.

Pflanze keimte in der Lunge
Offenbar hatte der 75-Jährige vor unbestimmter Zeit eine Erbse eingeatmet - und die begann in seiner Brust zu sprießen. Nach Angaben von Sveden sei die Pflanze etwa 1,25 Zentimeter groß gewesen, als die Ärzte sie aus seiner Lunge entfernten. "Mir wurde mitgeteilt, dass sich ein Erbsensamen in meiner Lunge befand, der keimte", erzählte er in einem Interview mit einem US-TV-Sender.

Nach der Entfernung des Fremdkörpers geht es Sveden in der Zwischenzeit wieder besser, wie sein Arzt Jeff Spillane am Donnerstag mitteilte. Er wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen und erholt sich zu Hause bei seiner Frau Nancy von dem Eingriff.

Schon bald nach der OP gab's Erbsengemüse
Offensichtlich wollte das Krankenhauspersonal, dass Sveden seine mutmaßliche Scheu vor Erbsen gleich wieder verliert: "Bei einer der ersten Mahlzeiten nach der Operation gab es im Krankenhaus Erbsen als Beilage. Ich musste lachen und aß sie auf."

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