Mo, 11. Dezember 2017

Will Kim treffen

12.08.2010 10:24

13-Jähriger kämpft für "Friedenswald" in Nordkorea

Ein 13-jähriger US-Jugendlicher will nach Pjöngjang reisen und dort bei der kommunistischen Führung für einen "Friedenswald der Kinder" in der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea werben. Einen Teilerfolg hat der in Südkorea geborene Jonathan Lee bereits errungen: Nordkoreanische Behörden in Peking stellten ihm und seiner Familie Visa für die Einreise aus.

Lee hofft auf ein Treffen mit dem nordkoreanischen Führer Kim Jong Il. Er wolle vorschlagen, einen "Wald mit Obst- und Kastanienbäumen zu pflanzen, in dem Kinder spielen können".

Die entmilitarisierte Zone trennt seit mehr als einem halben Jahrhundert Nord- und Südkorea und ist eines der am schwersten bewachten Gebiete der Welt. Auf beiden Seiten sind kampfbereite Truppen stationiert, das Land ist mit Stacheldrahtzäunen und Minenfeldern gesichert.

Mutter: "Eine radikale Idee"
"Wir wissen, dass das verrückt klingt", sagt Lees Mutter Melissa. "Als er das erste Mal sagte, wir müssten nach Nordkorea gehen, habe ich zu meinem Mann gesagt: 'Was? Das ist eine radikale Idee.'" Nun aber unterstützen sie ihren Sohn.

Die Lees sind von Südkorea in die USA ausgewandert. Sie leben in Ridgeland im US-Bundesstaat Mississippi. Im Sommer habe die Familie in den USA die Reise beantragt und vom nordkoreanischen UN-Botschafter in New York die Erlaubnis dafür bekommen.

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