Mo, 11. Dezember 2017

"Unersetzlich"

12.08.2010 07:39

Exportbetriebe setzen auf Zuwanderer

Während Oberösterreichs Gemeinden mit explodierenden Zuwandererzahlen zu kämpfen haben, sind Migranten für viele Exportbetriebe unersetzlich. Chancen für Ausländer am krisengebeutelten Arbeitsmarkt sieht Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl für Forscher, Industrie- und Tourismus-Fachkräfte sowie für Pfleger. Trotz der angespannten Arbeitsmarktsituation kann die Wirtschaft nicht auf Migranten verzichten.

"Es richtet sich aber alles nach den aktuellen Bedürfnissen der Wirtschaft", so ÖVP-Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl. Wobei schon jetzt für viele oberösterreichische Exportriesen Zuwanderer als Arbeitskräfte unersetzlich sind. Wie etwa auch für den 1.600 Mitarbeiter schweren Antriebstechnik-Spezialisten Miba in Laakirchen im Bezirk Gmunden, dessen Mitarbeiterstab zu knapp zehn Prozent aus Migranten aus 16 Nationen besteht.

Vielfalt als Vorteil
Dementsprechend kosmopolitisch ist auch das Integrationsverständnis: "Die Vielfalt unserer Mannschaft sorgt für kreative Ideen und Innovationskraft", so Personalchef Bernhard Reisner.

Zu den Firmen mit Integrationsanspruch zählt mit einem sechsprozentigen Zuwandereranteil in der Mitarbeiterschaft auch der Grieskirchner Landmaschinen-Multi Pöttinger. Auch beim Linzer Batterie-Hersteller Banner, wo ein Viertel der Belegschaft Migrationshintergrund hat, setzt man auf den Integrationswillen: "Wir erwarten dabei auch, dass unsere Mitarbeiter Deutsch lernen."

Kronen Zeitung
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