Mo, 11. Dezember 2017

Günstige Wohnungen

10.08.2010 16:05

Innsbruck will am Campagne-Areal Bauprojekt starten

Der Kampf um günstige Wohnungen im Hochpreisgebiet Innsbruck ist ungebrochen. 2009 hat die Stadt mehr als 900 Mietwohnungen vergeben – so viele wie noch nie zuvor. Die zuständige Stadträtin Marie-Luise Pokorny-Reitter sieht Angebot und Nachfrage ohne zukünftige gemeinnützige Großbau-Projekte in Gefahr.

Wohnen in Innsbruck ist teuer, so teuer wie nirgendwo anders in Österreich. Deshalb werden die gemeinnützigen Wohnungsangebote der Stadt Innsbruck auch regelrecht überrannt. 2.800 Antragsteller warten auf städtische Miet- und Eigentumswohnungen.

Behinderte, Pensionisten und sonstige beeinträchtigte Menschen sind in einem speziellen System gereiht und kommen bevorzugt zum Zug. Vergangenes Jahr hat die Stadt 900 Mietwohnungen vergeben, davon 400 Neubauten. Dennoch sinken die Anträge nicht wirklich. "Der Druck und die überhöhten Mietpreise am privaten Wohnungsmarkt führen zu einer großen Nachfrage um städtische Wohnungen", weiß Pokorny-Reitter. Auch das Bevölkerungswachstum auf nunmehr 119.000 Bürger spielt dabei eine Rolle.

Areal der Campagne Reitarena im Visier
Die Wohnungs-Stadträtin sieht das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage in Gefahr, sollten keine neuen, großen gemeinnützigen Wohnbauprojekte starten. "Wir haben das Areal der Campagne Reitarena am Langen Weg ins Visier genommen. Der Grund steht im Eigentum der Stadt und könnte viel Geld einbringen. Ich stelle mir hier eine Kooperation mehrerer gemeinnütziger Innsbrucker Wohnbauträger vor."

von Matthias Holzmann, Tiroler Krone

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