Di, 21. November 2017

Motiv „Langeweile“

10.08.2010 09:46

Schüler nach Brand in Mauerkirchen ausgeforscht

Nach dem Brand in einer Schule im Bezirk Braunau in der vergangenen Woche hat die Polizei zwei Schüler ausgeforscht, die ihre eigene Schule in Mauerkirchen verwüstet haben sollen. Die Burschen im Alter von 13 und 14 Jahren sollen dabei einen Schaden in Höhe von 300.000 Euro angerichtet haben. Als Motiv gaben sie laut Polizei "Langeweile" an.

Eine Putzfrau kam am Mittwoch zufällig an der Schule vorbei und entdeckte Rauch. In einem Klassenzimmer im ersten Stock der Volks- und Hauptschule war ein Brand ausgebrochen. Drei Feuerwehren waren mit 80 Mann im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Das Lehrerpult, ein Schrank und die Overheadwand verbrannten total, zahlreiche Räume wurden verrußt.

Die Polizei vermutete bald Brandstiftung. Bei den Erhebungen stellte sich heraus, dass auch mehrere Klassenzimmer in der Schule verwüstet worden waren. Unter anderem waren Wasserhähne aufgedreht und Wände beschmiert worden.

Schulbetrieb vorerst nicht möglich
Die Ermittler forschten nun zwei mutmaßliche Täter aus - einen 14-jährigen Hauptschüler und seinen 13-jährigen Klassenkameraden. Die beiden gestanden den Vandalismus und gaben zu, dass sie mehrmals in die Schule eingedrungen seien und dort wahllos Räume verwüstet hätten.

Der Gesamtschaden wurde mit 300.000 bis 400.000 Euro erhoben. Es ist fraglich, ob die Renovierungsarbeiten bis zum Ferienende abgeschlossen werden können und der Schulbetrieb wieder möglich ist.

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