Mo, 18. Dezember 2017

Es wird immer mehr!

09.08.2010 12:40

Schon 60% des Energiebedarfs aus Windkraftanlagen

Die BEWAG-Tochter Austrian Wind Power (AWP) hat bei der Windkraftproduktion die Marke von drei Milliarden Kilowattstunden (kWh) seit Produktionsbeginn überschritten. Umgerechnet entspreche dies der Einsparung von knapp 2,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid oder 198 Millionen Litern Erdöl, hieß es am Montag. Rund 60 Prozent des burgenländischen Strombedarfs werden derzeit aus erneuerbarer Energie erzeugt. Davon kommt etwa die Hälfte aus der Nutzung der Windkraft.

Austrian Wind Power ist eigenen Angaben zufolge Österreichs größter Ökostromproduzent. Zehn Windparks mit 138 Windkraftanlagen erbringen eine Gesamtleistung von 242 Megawatt (MW) und produzieren jährlich mehr als 507 Millionen kWh Ökostrom. Im Jahr 2006 hatte die Windstrom-Produktion den Wert von einer Milliarde kWh erreicht, 2008 wurde die Zwei-Milliarden-Grenze erreicht.

Im Burgenland laute das Ziel, dass bis zum Jahr 2013 die ganzen 100 Prozent des heimischen Strombedarfs aus erneuerbarer Energie abgedeckt werden, so Landeshauptmann Hans Niessl (SP). Aus diesem Grund wehre man sich gegen die Erweiterung der Kernkraftanlagen am grenznahen Standort Mochovce. Die Slowakei habe das UVP-Verfahren für den "Uralt-Reaktor" trotz offener Sicherheitsfragen einseitig abgeschlossen. "Es ist nicht akzeptabel, wenn Sicherheitsbedenken ignoriert werden", so Niessl.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden