Di, 21. November 2017

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09.08.2010 09:18

Straßwalchen will den Bahnhof „Ederbauer“zurück

Seit acht Monaten ist der kleine Bahnhof "Ederbauer" in Straßwalchen zu. Die Bahnsteige sind verwaist, viele Pendler und Schüler sind auf das Auto umgestiegen. Doch die Anrainer geben nicht auf. Ihr wichtigstes Argument: "Es wird nichts gespart und trotzdem sind wir allen nicht wichtig genug."

Der offene Brief der Bürgerinitiative lässt auf die große Wut und Enttäuschung der zirka 400 Anrainer rund um den Bahnhof "Ederbauer" schließen. "Nüchtern betrachtet geht es den Österreichischen Bundesbahnen um eine Minute Fahrzeitverkürzung. Für diesen kleinen Gewinn haben sie uns einfach vergessen", sagt der Sprecher der Bürgerinitiative, Franz Berer.

Mit Argumenten wie den Kosten oder zu wenigen "Einsteigern" lassen sich die Betroffenen nicht abwimmeln. "Es kostet keinen Cent mehr. Die Pinzgauer Lokalbahn hat stellenweise auch nicht mehr Fahrgäste, die einsteigen. Wir fordern, dass unser Bahnhof in den neuen Fahrplan wieder aufgenommen wird!" Und sie werden von den Bürgermeistern aus Straßwalchen und Pöndorf unterstützt.

von Melanie Hutter, Kronen Zeitung
Symbolbild

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