So, 17. Dezember 2017

Neuer Schwung

08.08.2010 23:06

Nachfrage nach Lehrern in Kärnten steigt wieder

Endlos lange Wartelisten und kaum Aussicht auf eine Anstellung: Die Jobchancen für Lehrer waren in den vergangenen Jahren wenig vielversprechend. Doch viele Anwärter dürfen jetzt hoffen. Pensionierungen, der Versuch "Neue Mittelschule" und große Nachfrage in anderen Bundesländern bringen wieder neuen Schwung.

"Allein im Endausbau der Neuen Mittelschule werden in Kärnten etwa 100 zusätzliche Lehrerposten geschaffen", weiß Landesschulratspräsident Walter Ebner. Denn durch die Ganztagesbetreuung sei ein Mehraufwand an Personal nötig. Außerdem sei in den nächsten Jahren mit einer ganzen Reihe von Pensionierungen zu rechnen. Ebner: "Diese Stellen müssen natürlich nachbesetzt werden."

Und Nachwuchssorgen braucht sich Ebner in Kärnten nicht zu machen: "Im Pflichtschulbereich gibt es genügend ausgebildete oder noch in der Ausbildung befindliche Anwärter." Im Bundeslehrer-Bereich könne der Bedarf ebenfalls gedeckt werden. Auch habe sich die Nachfrage nach den Fächern geändert. Ebner: "Bedarf ist in musisch-kreativen Gegenständen sowie in Geschichte und Geografie gegeben."

In manchen Bundesländern dringend Lehrer gesucht
Sollte sich für Junglehrer dennoch keine Stelle in Kärnten finden, gibt es einige Bundesländer, wo schon jetzt dringend Lehrer gesucht werden. "So ist in Wien die Nachfrage nach neuen Kräften groß", weiß der Schulratspräsident. Aber auch das deutschsprachige Ausland könne für heimische Lehrer eine Chance sein. Ebner: "In Salzburg, wo es kaum Jobs gibt, ist es zum Beispiel so, dass viele Junge im benachbarten Bayern eine Anstellung finden."

"Kärntner Krone"

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