Mo, 11. Dezember 2017

Nach Konzertbesuch

08.08.2010 16:54

19-jähriger Tiroler tot am Ufer des Lech gefunden

Am Samstag um 2 Uhr früh hatten ihn seine Freunden aus den Augen verloren - am Sonntagvormittag wurde Gewissheit, was man befürchten musste. Simon St. (19) aus Breitenwang ist tot. Vermutlich ertrunken im Lech, als er nach einem Konzertbesuch in den Bach stürzte. Am Sonntag fand man die Leiche auf einer Schotterbank.

Gemeinsam mit Freunden hatte der 19-jährige Breitenwanger am Freitagabend "Happy Feeling" getankt. Die Reggaeband "Mighty Vibez" spielte am Sportplatz Stanzach und versprühte Lebensfreude.

Doch nur wenige Stunden später schlug der Tod zu. Der 19-Jährige war gegen 2 Uhr früh in den Shuttlebus gestiegen,um mit zwei Kollegen nach Hause zu fahren. "Doch er hatte seine Jacke vergessen - und deshalb stieg er noch einmal aus", erzählt ein Ermittler.

Hubschrauber entdeckte Simon
Was dann passiert ist, lässt sich noch nicht genau rekonstruieren. Fest steht, dass seine Freunde dachten, er wird schon den nächsten Bus nehmen, und dass seine Eltern am Samstagnachmittag begannen nervös zu werden. Als es am Samstagabend noch immer kein Lebenszeichen von Simon gab, wurde die Polizei alarmiert. Bis 2.30 Uhr früh wurde gesucht, und bei Tagesanbruch wurden die Mannschaften noch verstärkt. Unter anderem mit einer Hubschrauberbesatzung, die nach einem halbstündigen Suchflug die traurige Entdeckung machen musste.

Auf einer Schotterbank bei Rieden - mitten im Lech - lag die Leiche des jungen Außerferners. Er dürfte gegen 4 Uhr früh bei Forchach in den Lech gestürzt sein. Denn eine Handypeilung hatte ergeben, dass er dort eingeloggt war. Danach war sein Handy nicht mehr aktiv. Der Verunglückte dürfte rund 15 Kilometer vom Lech mitgerissen worden sein.

von Stefan Ruef, Tiroler Krone
Symbolbild

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