Mo, 19. Februar 2018

Randalierende Fans

08.08.2010 12:08

249 Festnahmen bei Fußballsaison-Auftakt in Paris

Am Rande des Fußball-Ligaspiels Paris St. Germain gegen AS St. Etienne (3:1) sind am Samstagabend 249 randalierende Fans vorübergehend festgenommen worden. Sie hatten nach Polizeiangaben am Pariser Prinzenpark-Stadion gewalttätig gegen neue Zugangsbestimmungen protestiert und andere Fans vor dem Spiel am Betreten der Arena hindern wollen.

Augenzeugen berichteten, die Polizei sei nach Tätlichkeiten mit Tränengas gegen die Randalierer vorgegangen. Bei den vorübergehend Festgenommenen handelte es sich fast ausschließlich um PSG-Fans. Neun kamen in Untersuchungshaft, die weiteren Anhänger wurden wenig später freigelassen, teilte die Polizei mit.

Frankreichs Innenministerium sprach von einer "ungewöhnlich" hohen Zahl - in der gesamten vergangenen Liga-Saison hatte es 152 Stadionverbote von PSG-Fans gegeben -, begrüßte zugleich jedoch das harte Vorgehen der Polizei.

Die neuen verschärften Sicherheitsbestimmungen waren nach diversen gewalttätigen Zwischenfällen bei PSG-Spielen eingeführt worden. Die neuen Maßnahmen sehen unter anderem vor, dass die Fans während der Spiele sitzen müssen. Das Reformsystem hatte zudem zur vorübergehenden Aussetzung des Ticket-Abonnementssystems geführt.

Blamage für Marseille gegen Caen
Sportlich haben sich die Pariser dank des 3:1 auf Tabellenplatz eins geschossen. Titelverteidiger Olympique Marseille blamierte sich hingegen zum Auftakt daheim gegen Aufsteiger Caen (1:2). Marseille-Coach Didier Deschamps forderte Verstärkungen, "nur so können wir wettbewerbsfähig bleiben". Auch Vizemeister Olympique Lyon enttäuschte mit einem 0:0 daheim gegen Monaco.

Symbolbild

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