Mi, 22. November 2017

Urteil in Ried

07.08.2010 10:17

15-Jähriger verletzt Schulwart mit Hochdruckreiniger

Auch blöde Bubenstreiche können einen vor Gericht bringen. Diese schmerzliche Erfahrung hat ein 15-jähriger Innviertler machen müssen: Er hatte mit einem Hochdruck-Reiniger auf seinen Schulwart gezielt und diesen damit schwer am Auge verletzt.

Der Schulwart einer Innviertler Hauptschule war beim Frühjahrsputz. Ein paar übermütige Knaben wollten ihn ein bisschen ärgern. Doch gerade als der jugendliche Angeklagte mit der Reinigungslanze auf den Schulwart zielte, ging das Gerät unvermutet wieder los: Der Schulwart wird vom scharfen Wasserstrahl schwer am Auge verletzt.

Vor dem Gericht in Ried übernahm der Bursch gestern die volle Verantwortung, weshalb Richterin Verena Obermair den Fall diversionell erledigte: Der junge Mann muss 40 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten und 300 Euro Schmerzensgeld zahlen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden