Mo, 11. Dezember 2017

Neue Bundesheermode

06.08.2010 08:27

Militär-Uniform gibt es jetzt auch für Schwangere

Das Bundesheer macht neuerdings Umstandsmode. Soldatinnen haben während Mutterschutz und Karenz nämlich Anspruch auf passende Bekleidung und persönliche Ausrüstung. Schwangerschaftsmodelle gibt es für den alten Dienstanzug 75 sowie für den neuen Kampfanzug 03 (im Bild: ein normal geschnittener Kampfanzug 3 für Frauen). Anlass für den Ministeriumserlass vom 9. Juli 2010 war eine Soldatin aus Salzburg, die während ihrer Schwangerschaft angepasste Uniformteile benötigte.

Für den Dienstanzug 75 gibt zwei Schnittmuster: das Umstandsfeldhemd und die Umstandsfeldhose. Beim Kampfanzug 03 sind Jacken und Hosen "relativ weit geschnitten und während der Schwangerschaft in entsprechender Größe auszufassen", heißt es in dem Erlass. Gleiches gilt auch für Nässeschutzjacken und -hosen sowie für die Thermobekleidung.

Den Ausgangsanzug in Grau bzw. Weiß gibt es aus Kostengründen nicht als Umstandsmodell. "Bei auftretendem Bedarf sind die Uniformteile durch Vertragsschneider zu adaptieren und die erwachsenen Kosten aus der Forterhaltungsgebühr zu refundieren."

363 Soldatinnen im Dienst
Dass schwangere Soldatinnen Umstandsfeldhosen bekommen und ihre Kampfanzüge angepasst werden, heißt aber nicht, dass sich Schwangere ständig im "Feld" aufhalten oder kämpfen. Bundesheer-Angehörige tragen auch im Innendienst Uniform.

Allzu oft wird die Umstandsmode freilich nicht gebraucht werden - aktuell gibt es "nur" 363 Soldatinnen...

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