Do, 14. Dezember 2017

Holland soll zahlen

05.08.2010 12:01

Bayern will wegen Robbens Verletzung Schadenersatz

Der Streit zwischen dem deutschen Meister Bayern München und dem niederländischen Verband wegen der Verletzung von Arjen Robben spitzt sich zu. Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge fordert von den Niederländern Schadenersatz, da der Ausfall des Nationalspielers den Verein viel Geld koste.

"Es wäre nur fair, wenn diese Kosten vom holländischen Verband getragen werden", sagte Rummenigge. Nicht der FC Bayern, sondern der Verband beziehungsweise der Verbandsarzt habe Robbens Verletzung - einen Muskelriss im linken Oberschenkel - zu verantworten.

Robben wird den Bayern rund zwei Monate nicht zur Verfügung stehen. Der 26-jährige Flügelspieler hatte sich kurz vor der WM in Südafrika in einem Testspiel gegen Ungarn eine Muskelverletzung zugezogen, griff aber nach einer beschleunigten Rehabilitation noch für den Vizeweltmeister ins Turniergeschehen ein.

Die FIFA soll schlichten
Rummenigge warf den Niederländern auch vor, in Südafrika keine Untersuchung Robbens durch Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt zugelassen zu haben. Die Bayern haben zur Schlichtung des Streits bereits die FIFA angerufen, der den Klubs für die Abstellung von WM-Spielern Entschädigungszahlungen leistet.

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