Mo, 11. Dezember 2017

Blechlawine

05.08.2010 00:55

Salzburgs Verkehr bei Regenwetter stets lahmgelegt

Eine Stadt im Würgegriff des Verkehrschaos: Als am Dienstag die Blechlawine über Salzburg hereinbrach, ging gar nichts mehr. Und schon am Donnerstag droht wieder Regenwetter. Doch eine Lösung ist leider nicht in Sicht.

Autoschlangen bis zurück auf die Autobahn, selbst Nebenstraßen waren am Dienstag bis in die späten Abendstunden hoffnungslos blockiert. Der Megastau legte auch den öffentlichen Verkehr gnadenlos lahm. In Salzburg ging einfach nichts mehr.

"Normalerweise ist der Spuk um zwei, drei Uhr am Nachmittag wieder vorbei. Warum es gerade an diesem Tag so zugegangen ist, weiß ich selbst nicht", sagt Stadtrat Johann Padutsch.

Jetzt wird eifrig nach Lösungen gesucht, denn schon für Donnerstag und Freitag ist wieder Schlechtwetter angesagt. Aber so einfach wird man der Lage nicht Herr werden. Denn die Ursachen für das Chaos sind vielfältig.

"So etwas hat es noch nie gegeben"
"Es wird nach außen immer noch das falsche Bild vermittelt, dass man die Stadt Salzburg ganz einfach mit dem eigenen Pkw erkunden kann", sagt Verkehrsdirektor Gunter Mackinger, der am vollelektronischen Leitsystem seiner Obusse genau verfolgte, wie sich der Mega-Stau aufbaute. "Unsere Fahrzeuge standen bis zu 55 Minuten still, so etwas hat es noch nie gegeben."

Der Altstadt-Verband hat inzwischen erste Vorschläge formuliert, um das Zentrum auch an Regentagen erreichbar zu machen. Neben einem Baustellen-Stopp zur Festspielzeit wird auch eine mautfreie Zufahrt zum Messegelände gefordert.

Auch ein funktionierendes Verkehrsleitsystem wird seit Jahren diskutiert. "Aber die beste Technik nützt nichts, wenn kein Polizist da ist um zu kontrollieren. Weil sich dann einfach keiner dran hält", ist Stadtrat Johann Padutsch überzeugt.

"Salzburger Krone"

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