Mo, 11. Dezember 2017

Aktionäre atmen auf

03.08.2010 16:21

Grazer Anwalt erzielt Vergleich für 500 Meinl-Anleger

Der Grazer Rechtsanwalt Harald Christandl (Bild) wird immer mehr zum "Gottseibeiuns" der österreichischen Bankenszene. Der bekannte Jurist, unter anderem Spezialist für Anlegerschutz, hat nun für 500 steirische Klienten einen Vergleich mit der Meinl-Bank erzielen können.

Christandls Karriere als Anleger-Anwalt begann mit der Pleite der steirischen BHI-Bank. Zwei Millarden Schilling (140 Millionen Euro) waren es, die er erstritten hat. Dann kam die Rieger Bank: 20 Milionen gab's für Klienten, die sonst durch die Finger geschaut hätten. Aktuell vertritt der Jurist noch 3.000 Anleger im Verfahren gegen den Finanzdienstleister AMIS.

Jahrelanges juristisches Tauziehen
Drei Jahre dauerte das juristische Tauziehen für die Aktionäre der Meinl European Land, am Dienstag wurde der Vergleich bekannt. Meinl-Bank wird Anlegern ein Drittel der Differenz zwischen Kaufbetrag und dem infolge der Kursverluste geringeren Wert der Veranlagung zurückerstatten. Christandl: "Ein sozial und wirtschaftlich adäquates Lösungsszenario." Jetzt können die Betroffenen entscheiden, ob sie einen Teil der Verluste ausgeglichen bekommen oder sich auf einen Prozess einlassen wollen.

von Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"

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