So, 17. Dezember 2017

Krise abgesagt

02.08.2010 22:11

Von Auftragsflaute keine Spur: Am Bau gibt's Hochbetrieb

Keine Rede von Krise, die Bauwirtschaft ist im Aufwind. Entgegen düsteren Prognosen herrscht im heimischen Gewerbe Hochbetrieb. Für kräftige Impulse sorgt dabei die Wohnbauförderung: 69 Millionen Euro pumpte das Land heuer in den ersten sechs Monaten in die Branche, bis Jahresende sollen es satte 143 Millionen Euro sein.

Während es österreichweit in diesem Wirtschaftszweig nur schleppend vorangeht, boomt die Branche hierzulande regelrecht. In 300 ausführenden Betrieben sowie 510 Firmen im Bauhilfs- und Baunebengewerbe machen 9.000 Mitarbeiter ihren Job. "Ein Grund für die ausgezeichnete Auftragslage sind der erleichterte Zugang zu Finanzierungshilfen und die Sanierungsoffensive, die wir heuer gestartet haben", betont Landeshauptmann Hans Niessl.

Um die anfangs befürchtete Krise abzufedern, waren rechtzeitig die Weichen gestellt worden: Daher liegen 2010 insgesamt 143 Millionen Euro an Zuschüssen im Wohnbau bereit, 130 Millionen Euro sind als Wirtschaftsförderung vorgesehen. Darüber hinaus kurbeln Projekte der öffentlichen Hand die Wirtschaft an. Neben dem Gymnasium Neusiedl fließen allein in die Modernisierung der HTL Eisenstadt 23 Millionen Euro. Im Bauprogramm fix eingeplant sind weiters die Landesfeuerwehrschule und die Kaserne Güssing (40 Millionen Euro) sowie Investitionen in die Spitäler und ins hochrangige Straßennetz. Niessl: "Das sichert Arbeitsplätze.

"Mit knapp mehr als 20 Millionen Euro an Wohnbauförderung liegt übrigens der Bezirk Neusiedl voran, gefolgt von Eisenstadt (14,5 Millionen Euro), Mattersburg (12,2 Millionen Euro) und Oberwart (9,7 Millionen Euro).

von Karl Grammer, Kronen Zeitung

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