Mi, 18. Oktober 2017

Zaun half nichts

02.08.2010 10:29

Sarah Palin weiter im Krieg mit ihrem neuen Nachbarn

Die frühere US-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin und ihre Familie haben wegen eines neuen Nachbarn ihren gesamten Lebensstil geändert. Ein Zaun (siehe Bild links), den die Familie zum Schutz ihrer Privatsphäre im Mai um ihr Haus gezogen hat, dürfte daran nichts geändert haben...

Seitdem der Bestseller-Autor Joe McGinniss im Mai das Nachbarhaus der Palins in Wasilla bezogen habe, um ein Buch über die ehemalige Gouverneurin von Alaska zu schreiben, "vermeiden wir bestimmte Ecken unseres Hauses und den Vorgarten", klagte Palin am Sonntag im konservativen Nachrichtensender "Fox News". Sie könne gar nicht mehr entspannen, sagte die republikanische Politikerin weiter. McGinniss dringe in ihr Privatleben ein, beschränke ihre Freiheit und damit ihren Spaß. Es werde höchste Zeit, dass er etwas Besseres zu tun bekomme.

"... wenn er in das Fenster ihrer Tochter Piper starrt"
Bereits im Mai hatte Palin auf der Internetplattform Facebook über ihren neuen Nachbarn geklagt. Sie frage sich, was für Material für sein Buch er sammeln wolle, wenn er in das Fenster ihrer Tochter Piper starre, in "meinen kleinen Garten oder das Schwimmloch unserer Familie", schrieb sie auf ihrer Seite. McGinniss bekam daraufhin "Tausende wütender E-Mails sowie einige Morddrohungen", wie er der "Washington Post" sagte. Gleichzeitig berichtete er von einem "feindseligen" Besuch von Palins Ehemann Todd. Die Reaktion der 46-Jährigen auf seine Nachbarschaft beschrieb er als "hysterisch".

Auch Palin will im Herbst neues Buch veröffentlichen
Das Buch des vor allem durch politische und umweltkritische Bücher bekannt gewordenen Schriftstellers über die Leitfigur der republikanischen Rechten soll im Herbst 2011 auf den Markt kommen. Palin will ihrerseits noch im November ihr zweites Buch veröffentlichen, in dem sie nach Angaben ihres Verlags ein "Loblied amerikanischer Tugenden und Stärken" singen will.

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