Mo, 18. Dezember 2017

Vandalismus

01.08.2010 17:53

BP-Tankstellen in den USA wollen anderen Namen

Die Ölpest trifft nicht nur den Großkonzern BP hart. Mittlerweile klagen auch die Tankstellenbetreiber über massive Umsatzeinbußen sowie Zerstörungen durch Vandalismus. In den USA fordern sie jetzt eine Namensänderung, um wieder mehr Kunden anzuziehen.

"Wenn ich das Geld hätte, würde ich den Namen ändern lassen", wird Tankstellenbesitzerin Savita Kakadia aus Alabama in der britischen Zeitung "Sunday Telegraph" zitiert. "Nicht BP gehört die Tankstelle, sondern mir. Aber ich habe nicht das Geld, um bei meiner Tankstelle den Namen ändern zu lassen." Kakadia hat wie viele Andere einen Lizenzvertrag mit BP. Bei einigen der 11.300 BP-Tankstellen in den USA ist der Umsatz um mehr als 40 Prozent zurück gegangen. Außerdem kommt es immer häufiger zu Fällen von Vandalismus. An der Tankstelle von Savita Kakadia wurden vor zwei Wochen die Zapfsäulen mit orangener Farbe beschmiert. "No BP" war darauf zu lesen.

Tankstellenbetreiber fordern Rückkehr zu Amoco
Seit BP mit der Ölpest im Golf von Mexiko zu kämpfen hat, werden in den USA unter den Tankstellenbetreibern Rufe nach einem neuen alten Logo und Namen laut. BP war 1998 mit dem US-Ölkonzern Amoco fusioniert und hatte das rot-blaue Logo an den Zapfsäulen danach durch das BP-Logo ausgetauscht. Der Chef des US-Händlerverbandes für die BP-Tankstellen, John Kleine meint: "Immer mehr Tankstellenbetreiber forderten eine Rückkehr zum alten Namen und Logo Amoco, um wieder mehr Kunden anzuziehen und ihr Image aufzubessern." Er wolle das im beim jährlichen Treffen mit den Managern von BP im Oktober zur Sprache bringen. Kleine glaubt allerdings nicht, dass BP den Namen und das Logo in den USA ändern wird.

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