Fr, 17. November 2017

Eröffnung naht

30.07.2010 17:45

Neue Donaubrücke befreit Orte von Verkehrslawine

Lärmgeplagte Bewohner zahlreicher Gemeinden zwischen Tulln und St. Pölten fiebern dem Herbst entgegen. Dann rollen erstmals Autos über die neue Donaubrücke bei Traismauer. Gleichzeitig werden Lkw von den Schleichwegen durch die Orte verbannt. Landeschef Pröll: "So steigern wir die Lebensqualität vieler Bürger!"

Seit nunmehr drei Jahren wird an der Donau bei Traismauer im Bezirk St. Pölten gebaggert, betoniert und asphaltiert. Knapp 170 Millionen Euro fließen in den Brückenschlag über den Strom. "Jetzt sind die Arbeiten in der Schlussphase", erklären die Straßenplaner. Ende Oktober ist schließlich die Eröffnung der neuen Donaubrücke vorgesehen. 10.000 Fahrzeuge sollen dann täglich diese kürzere Route zwischen S33 und S5 nutzen. "Die Lenker ersparen sich damit mehr als 13 Kilometer Fahrt", sagen die Fachleute.

Pröll verspricht Lkw-Durchfahrtverbot
Lärm und Staub sollen indes den Anrainern der Landstraßen zwischen Tulln und St. Pölten erspart bleiben. "Ist die Brücke in Betrieb, wird hier ein Lkw-Durchfahrtverbot verordnet", kündigt Landeshauptmann Erwin Pröll an. Konkret betroffen sind die B 19, die B 1 sowie die B 43. "So drängen wir den Schwerverkehr dorthin, wo er hingehört – nämlich auf die Autobahnen", ist Pröll überzeugt. Statt durch die Ortszentren sollen Lkw über die A 1 und die Kremser Schnellstraße donnern. Der Landeschef zur "Krone": "Diese Maßnahme hebt die Sicherheit und bringt den Menschen mehr Ruhe."

von Christoph Weisgram, Kronen Zeitung
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