Sa, 18. November 2017

Song Contest 2011

27.07.2010 15:08

Nicht nur Lena, auch „Autriche“ wieder mit dabei

"Autriche, douze points": Der ORF wird im kommenden Jahr wieder einen heimischen Kandidaten zum Eurovision Song Contest schicken. Offenbar hat die deutsche Begeisterung über den Sieg von Lena Meyer-Landrut beim Grand Prix in Oslo auch nach Österreich übergeschwappt. Wen der ORF als Konkurrenz zur supersüßen Deutschen aufstellen wird, könnte sich unter anderem in der Castingshow "Helden von Morgen" erweisen.

ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz betont, dass der Wiedereinstieg in den Eurovision Song Contest ein einvernehmlicher Beschluss gewesen sei. Die Entscheidung für die Wiederteilnahme und die Übertragung sei bereits am 7. Juli in einer Direktionssitzung gefallen und von allen mitgetragen worden. Kolportierte Informationen, wonach es von seiner Seite Widerstand gegen den Wiedereinstieg des ORF gegeben habe, wies Lorenz zurück.

ORF-Chef Alexander Wrabetz habe ihn bereits am Tag nach dem jüngsten Song Contest kontaktiert und sich dafür ausgesprochen, so Lorenz. Die jüngste Ausgabe des Song Contests, die der ORF nicht übertragen hatte, hatte sich als Publikumserfolg erwiesen und brachte mit dem deutschen "Mädchenwunder" Lena Meyer-Landrut eine Siegerin mit veritablen Starpotenzial.

Keine Erfolgsgeschichte
Für Österreich waren die Teilnahmen am Song Contest nicht gerade eine Erfolgsgeschichte. Nur einmal konnte ein echter Erfolg verbucht werden, als Udo Jürgens 1966 mit "Merci Cherie" den ersten Platz errang. Negativ-Rekordhalter sind die Interpreten der Jahre 1981 (Marty Brem), 1984 (Anita), 1988 (Wilfried) und 1991 (Thomas Forstner), die auf dem letzten Platz landeten.

2007 schied Eric Papilaya mit "Get A Life - Get Alive" bereits im Semifinale aus, er wurde dort Vorletzter mit vier Punkten. Auch 2005 ist Österreich schon im Semifinale gescheitert, 2006, 2008, 2009 wurde ebenso wie heuer auf eine Teilnahme verzichtet.

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