Mo, 23. Oktober 2017

Serientäterinnen

19.07.2010 17:27

Frauen plünderten Würstelstand im Bezirk Amstetten

Sie können es offenbar nicht lassen: Zwei junge Frauen sind auf frischer Tat ertappt worden, als sie einen Würstelstand im Bezirk Amstetten plündern wollten. Bei den weiteren Erhebungen stellte sich heraus, dass die mutmaßlichen Täterinnen schon wegen ähnlicher Delikte im Gefängnis gesessen sind. Jetzt sind sie (wieder) in U-Haft.

Ungebetener Besuch nach der Sperrstunde: Das weibliche Diebsduo (20 und 21 Jahre alt) brach in St. Valentin einen Würstelstand auf. Zeugen alarmierten die Polizei. „Als wir ankamen, stöberten die Frauen noch nach Geld“, berichtet ein Ermittler. Die Verdächtigen, sie stammen aus dem Bezirk, wurden festgenommen.

Es stellte sich heraus, dass die beiden Arbeitslosen bereits wegen Einbrüchen in Wirtshäusern und Bauernhöfen vorbestraft sind. Mit der Beute finanzierten die jungen Frauen ihre Drogensucht. Nun sitzen sie erneut hinter Gittern – und müssen sich schon demnächst vor dem Richter verantworten.

Einbrecher seilten sich von Dach ab
Jede Spur fehlt indes von jener Bande, die am Wochenende einen Supermarkt in Markersdorf-Haindorf im Bezirk St. Pölten plündern wollte. Die Unbekannten waren zuerst auf das Dach geklettert und hatten ein Loch in die Holzkonstruktion gehackt. „Dann stiegen sie mit einer Strickleiter ins Innere ab“, vermuten die Ermittler. Dort gingen die Täter ebenfalls mit brachialer Gewalt vor: Sie stemmten eine Mauer auf – allerdings stießen sie auf die Metalleinfassung des Kühlraums. Ein Polizist: „Also probierten die Einbrecher offenbar an einer weiteren Wand ihr Glück.“ So gerieten die Kriminellen in das Lieferantenlager, wo sie ein Türschloss knackten. Dabei lösten sie den Alarm aus und flüchteten schließlich.

von Lukas Lusetzky und Christoph Weisgram, Kronen Zeitung
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