Do, 23. November 2017

Nie mehr leer

19.07.2010 11:49

Neuartige Batterien lassen sich durch Schütteln aufladen

Der japanische Elektronik-Konzern Brother Industries hat einen batterieförmigen Akku entwickelt, der sich durch einfaches Schütteln aufladen lässt. Das Unternehmen präsentierte zwei Prototypen in den Standard-Größen AA und AAA, die schon bald den Batterientausch bei Fernbedienungen und anderen Geräten mit geringem Stromverbrauch überflüssig machen sollen.

Die "Vibration-powered Generating Battery" ist eigentlich ein Generator in Form einer Batterie, der durch Bewegung Energie erzeugt, berichtet das japanische Technologie-Portal "TechOn". "Der neue Generator wird der Batteriewechsel überflüssig machen und so zu einer Verringerung der Abfallmenge beitragen", erklärte Brother Industries.

Um Strom zu erzeugen, werken im Inneren der Batterien ein elektromagnetischer Induktionsgenerator und ein Doppelschichtkondensator mit einer Kapazität von 500 Millifarad.

Die neuen Batterien sollen vor allem in Geräten mit einem niedrigen Energiebedarf von rund 100 Milliwatt (mW) zum Einsatz kommen, auch wenn der Generator in Form einer AA-Batterie bis zu 180 mW produzieren könne. Der Verbrauch einer normalen Fernbedienung liegt bei etwa 40 bis 100 mW.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden