Di, 17. Oktober 2017

Wenig Akzeptanz

16.07.2010 12:52

Autofahrer haben offensichtlich „Poller-Allergie“

Wenn ein Fahrverbot, das 27 Jahre alt ist, plötzlich mit Pollern durchgesetzt wird, dann kracht's! In der Stadt Salzburg ist das wörtlich zu verstehen, denn offenbar haben die Autofahrer eine Poller-Allergie. Dabei gibt es auf der ganzen Welt Städte, in denen das System funktioniert. Zum Beispiel in Bahrain und Amsterdam.

In Amsterdam schirmen die Poller die Diamantenbörse ab, auch die Scheichs in Bahrain kommen wunderbar mit den Pollern aus. "Ich muss aber zugeben, dass dort die Stückzahl nicht so groß wie in Salzburg ist", sagt Veronika Gasser, Sprecherin bei Siemens.

Das Problem ist aber kein technisches, sondern meistens die Unbelehrbarkeit der Autofahrer. Immer wieder versuchen sie hinter Lenkern mit Genehmigung herzurasen, um den Poller zu überlisten. Doch meistens bekommt die Ölwanne zu spüren, dass genau das nicht geht.

Radfahrer rutscht auf Ölspur aus
Die Folge: Am Mittwoch rutschte ein Radfahrer auf so einer Ölspur aus und verletzte sich. "Übeltäter" war der Poller beim Kajetanerplatz. Die glitschige Spur zog sich bis in die Kaigasse. Jetzt mussten sogar Ampeln aufgestellt werden, um die neuralgischen Punkte Michaelitor und Kaigasse sicherer zu machen.

"Aber die Poller erfüllen ihren Zweck. 70 Fahrzeuge pro Stunde drehen wieder um. 60.000 Abfertigungen zählten wir in den ersten Wochen. Da sind statistisch gesehen die Unfälle gar nicht so viele", sagte der "Poller-Beauftragte" des Magistrats, Christian Morgner zur "Krone".

von Melanie Hutter, Kronen Zeitung
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