So, 19. November 2017

Kriminalstatistik

09.07.2010 14:37

Bundesweit größter Rückgang an Delikten in NÖ

Mit minus 16,8 Prozent weist Niederösterreich in der Kriminalitätsstatistik den bundesweit höchsten Rückgang an angezeigten Delikten auf. Ziel sei es, zu Jahresende unter 80.000 strafbaren Handlungen und damit beim Niveau der 1990er-Jahre zu liegen, sagte Sicherheitsdirektor Franz Prucher am Freitag.

Die Aufklärungsquote betrage 41,7 Prozent, von 13 Raubüberfällen auf Tankstellen im heurigen Jahr sei nur ein einziger ungeklärt geblieben. 2010 kam es zu bisher sieben Bank- oder Postamtsüberfällen, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es elf - alle seien geklärt. Insgesamt sanken die Raubdelikte um 12,2 Prozent.

Mehr Details und Hintergründe siehe Infobox

Einbrüche bleiben zwar die große Herausforderung für die Exekutive - entsprechende Schwerpunktaktionen werden daher fortgesetzt -, der Rückgang von 43,9 Prozent bei Coups in Einfamilienhäusern sei aber sehr erfreulich. (Wohnungen minus 14,8 Prozent, Firmen minus 46,3 Prozent). In seiner Analyse der rückläufigen Kriminalitätsentwicklung hielt Landespolizeikommandant Arthur Reis die Einrichtung der Sonderkommissionen für den richtigen Weg.

Zwei kurz zurückliegende Morde sind allerdings noch ungeklärt: Anfang Mai wurde im Höllental die Leiche eines 57-Jährigen aus Wien gefunden. Ende Mai fiel eine 24-jährige bulgarische Prostituierte aus Wien einem Gewaltverbrechen zum Opfer, die Tote wurde im Weinviertel abgelegt. In beiden Fällen werde nach wie vor intensiv ermittelt, sagte Prucher.
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