So, 17. Dezember 2017

Deal geplatzt

04.07.2010 18:04

VP-Moser: "Chance auf viele Jobs" in Stockerau vertan

Ein Fachmarktzentrum in Top-Lage ist in Stockerau geplant gewesen, "doch dann hat man im Rathaus einen Rückzieher gemacht", klagte Christian Moser. Der VP-Mandatar und Vizepräsident der NÖ-Wirtschaftskammer wirft der roten Stadtführung schlechtes Management vor. SP-Bürgermeister Laab kontert: "Haltlose Vorwürfe!"

Ein Grundstück nahe der Autobahn hatte ein Baukonzern für die Errichtung eines Fachmarktzentrums im Auge. "Die Planer hatten sogar bereits Interessenten aus der Elektro- und Handelsbranche sowie eine Fastfoodkette an der Angel", weiß Moser. Doch als jetzt die Kaufoption für das Areal verlängert werden sollte, lehnte die seit April in Stockerau regierende SP-Grüne-Koalition ab. Der Wirtschaftsboss ist verärgert: "Damit wurde mit einem Schlag die Chance auf Millionen-Investitionen und viele neue Jobs vertan."

Empört ob dieser Angriffe ist der SP-Stadtchef Helmut Laab: "Das Land hat die für dieses Projekt nötige Grundstückswidmung nicht genehmigt. Daher wäre das Fachmarktzentrum sowieso nicht gebaut worden." Er ortete zudem politische Gründe für die Vorwürfe: "Die VP soll endlich den Wahlkampf einstellen."

Doch Moser legte noch ein Schäuferl nach. Die Stadt habe zwar eine optimale Verkehrslage für Betriebe, aber: "Im Rathaus mangelt es bei Firmenansiedlungen eindeutig an Professionaliät."

von Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden