Mi, 22. November 2017

Salzburg-Variante

01.07.2010 09:54

Alpenmilch steigt mit 51 Prozent bei Käsehof ein

Jetzt ist der nächste weiße Zusammenschluss fix: Die Alpenmilch steigt beim Käsehof groß ein und übernimmt 51 Prozent der Anteile. Eine Absiedlung aus dem Flachgau ist damit kein Thema. Die Milchbosse planen außerdem ein Käse-Kompetenzzentrum.

Die Raiffeisenbank gab dem verschuldeten Käsehof bis 30. Juni Zeit, einen Partner zu finden. Jetzt ist die Salzburg-Variante fix. Die Alpenmilch steigt ein und erweitert so ihre Produktpalette um klassische Käsesorten wie zum Beispiel Emmentaler. Außerdem wird die Molkerei damit zu einem der größten Biomilchverarbeiter in ganz Österreich.

"Wir ergänzen uns optimal. Eine Investition am Käsesektor war ohnehin Plan", verrät Alpenmilch-Geschäftsführer Christian Leeb. Jetzt will der neue 51-Prozent-Teilhaber die gemeinsame Käseproduktion im Flachgau ansiedeln. Ob das Kompetenzzentrum an einem der drei Käsehof-Standorte entsteht, wird erst entschieden.

Milchpreis steigt um einen Cent
Käsehof-Obmann Franz Zehentner, froh über die neue Perspektive für Bauern und 120 Mitarbeiter: "Wir können auch in der Milchabholung Wege verkürzen." Fast jede Flachgauer Gemeinde fuhren bisher Milchautos beider Betriebe an. Erstes positives Signal: Die Alpenmilch geht mit dem Milchpreis ab Juli um einen Cent hinauf.

von Sabine Salzmann, Kronen Zeitung

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