Mo, 20. November 2017

Braucht Weile

23.06.2010 14:42

Karten-Updates für Navis laut VKI teuer und zeitraubend

Navigationsgeräte auf den neuesten Stand zu bringen, kann nicht nur teuer sein, sondern auch zeitraubend, wie ein Test des VKI von vier Geräten der beiden Marktführer Garmin und TomTom sowie Medion und Falk zeigt. Die Konsumentenschützer prüften dafür die Installation von Software und Karten auf Herz und Nieren.

Das Fazit: Sowohl bei den Kosten als auch bei der Uploadzeit gibt es eine große Schwankungsbreite. Bei Falk werden für Software- und Kartenupdate 120 Euro verrechnet. Bei Garmin und TomTom ist das Update der Software dagegen kostenlos, eine Europakarte kostet hier zwischen 80 und 90 Euro. Mit 80 Minuten liegt TomTom bei der Uploadzeit voran, während diese bei Garmin, Medion und Falk bei vier bis fünf Stunden und mehr liegt.

"Wenn man über einen Internetzugang und die entsprechenden Anwenderkenntnisse verfügt, kommt man mit der Aktualisierung ganz passabel zurecht. Anders ist es dagegen bei Konsumenten, die weniger internetaffin sind. Hier stellt ein Update via Internet einige Hürden bereit", fasste VKI-Projektleiter Rudi Heintzl zusammen.

"Im Test war das TomTom-System am einfachsten zu handhaben. Hier funktioniert ein Upload mehr oder weniger mit einem Klick, während bei anderen Herstellern mehrere Schritte erforderlich sind." Auch bei Garmin funktionierte das Update im Prinzip zwar recht gut, wenn auch zum Teil nur in englischer Sprache. Lediglich "durchschnittliche" Ergebnisse lieferten dem Test nach dagegen Medion und Falk.

"Vorteilhaft ist es beim Update, wenn die alten Daten gesichert werden können, damit man wenigstens darauf zurückgreifen kann, wenn die Aktualisierung etwa durch einen Computerabsturz scheitert", rät Heintzl. Diese Möglichkeit war im Test lediglich bei TomTom gegeben.

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