Sa, 18. November 2017

Rasender Absatz

17.06.2010 11:57

iPhone 4 am ersten Tag 600.000 Mal verkauft

Apple bricht mit der neuesten Version seines iPhones alle Rekorde: Für den Handy-Alleskönner in seiner mittlerweile vierten Auflage gingen binnen eines Tages mehr als 600.000 Vorbestellungen ein. Das brachte die Online-Shops weltweit zum Abstürzen (siehe Artikel in der Infobox). Auch die Wartezeiten für die Auslieferung des Smartphones verschoben sich am Mittwoch wegen des großen Andrangs immer weiter nach hinten.

Die  Deutsche Telekom vertröstet ihre Kunden mittlerweile pauschal auf den Juli. Apple gibt sich in seinem Online-Shop in den USA hingegen konkreter und nennt als Auslieferungsdatum den 14. Des kommenden Monats.

"Das war die größte Anzahl an Vorbestellungen, die wir jemals an einem Tag hereinbekommen haben", verkündete Apple im kalifornischen Cupertino. "Es waren weit mehr als wir erwartet hatten." Die Börsianer waren begeistert: Die Aktie stieg am Mittwoch um 3 Prozent. "Die Nachfrage war zehnmal so hoch wie zum Start des Vorgängermodells 3GS", erklärte auch ein Sprecher der Deutschen Telekom. "Der Ansturm auf unsere Website war enorm." Die Server des Unternehmens liefen nach den Problemen am Mittwoch aber wieder stabil.

Apple: "Entschuldigen uns für die Schwierigkeiten"
"Wir entschuldigen uns bei jedem, der Schwierigkeiten hatte", ließ Apple wissen. Die Kunden sollten es noch einmal versuchen oder in die Läden gehen, wenn das iPhone 4 vorrätig sei. Am 24. Juni werden in Deutschland die ersten Handys ausgeliefert. Wie viel Stück das sein werden, ließen die beteiligten Unternehmen offen. Die Telekom verriet lediglich: "Wir haben deutlich weniger Geräte zugebilligt bekommen als wir bestellt hatten."

In unserem Nachbarland ist die Telekom-Tochter T-Mobile wieder der Exklusiv-Anbieter. In Österreich kommt das iPhone 4 sowieso erst im Juli auf den Markt. In jedem Fall wird es bei T-Mobile und Orange zu haben sein, zudem gibt es Spekulationen, dass es auch "3" anbieten wird.

Lieferschwierigkeiten auch in den USA
Auch der US-Mobilfunker AT&T hat weniger Geräte zugebilligt bekommen als bestellt: Der Konzern nimmt bis auf weiteres keinerlei Reservierungen mehr an. Zuerst sollten die eingetroffenen Vorbestellungen abgearbeitet werden, hieß es. Es ist nicht das erste Mal, dass Apple mit der Produktion eines neuen Geräts hinterherhinkt. Auch beim jüngst herausgebrachten Tablet-Computer iPad stellten die Kalifornier die Geduld der Kundschaft auf eine harte Probe.

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