Mo, 20. November 2017

Vorbestellungsflut

17.06.2010 09:14

D: Andrang wegen iPhone 4 legt T-Mobile-Server lahm

Die Markteinführung des neuen iPhones hat am Dienstag die Server der Deutschen Telekom zeitweise in die Knie gezwungen. Auf der Website der Mobilfunksparte T-Mobile gab es am Vormittag eine Fehlermeldung, später arbeitete der Server nur sehr langsam. Die Deutsche Telekom teilte mit, es habe einen Ansturm auf die Seite für das iPhone 4 gegeben, der zehnmal so groß wie beim Vorgängermodell 3GS im vergangenen Jahr gewesen sei.

Seit Dienstag können Apple-Fans das neue Handy in Deutschland vorbestellen. Erster Auslieferungstag ist dann der 24. Juni.

Wie der Serverzusammenbruch nahelegt, lassen sich die iPhone-Liebhaber nicht von hohen Preisen abschrecken: Das Handy kostet in einem mittleren Tarif mit Bindung von zwei Jahren und monatlicher Grundgebühr von 45 Euro in der 32-Gigabyte-Ausführung immerhin noch stolze 299 Euro.

Probleme auch in den USA
Wie die Deutsche Telekom konnte auch der US-Telefonkonzern AT&T die iPhone-Vorbestellungen am ersten Tag kaum bewältigen. Außerdem kam es bei AT&T zu einer peinlichen Datenpanne. Viele Kunden erhielten Fehlermeldungen bei der Online-Bestellung. In Läden bildeten sich lange Schlangen, weil Verkäufer versuchten, die Bestellungen in ihre Systeme einzugeben. In Japan, wo das iPhone vom Telefonkonzern Softbank vertrieben wird, konnten die Server den Ansturm ebenfalls kaum bewältigen.

Bei AT&T, dem Exklusivpartner von Apple in den USA, kam es zudem zu einem normalerweise seltenen Fehler: Kunden, die sich einloggten, konnten plötzlich auf die Daten anderer Kunden zugreifen. Nach Darstellung der Firma betraf dies aber nicht Sozialversicherungsnummern, Kreditkarteninformationen oder Verbindungsdaten. Erst in der vergangenen Woche hatte es eine peinliche Panne bei der Telefongesellschaft gegeben. Dabei waren auf der AT&T-Website die E-Mail-Adressen von Kunden einsehbar, die ein neues iPad gekauft hatten.

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