Mi, 22. November 2017

Nachgebohrt

13.06.2010 18:09

OÖ-SPÖ verlangt konkrete Aussagen von Faymann

Die oberösterreichische SPÖ hat nach der markigen Parteirede von Kanzler Werner Faymann nachgebohrt. "Zeit für Gerechtigkeit – wozu genau ist Zeit?" Mit solchen Fragen wollten die Teilnehmer am landesweiten Reformprozess "morgen.rot" vom Parteichef Konkretes über Einkommen, Steuern und Arbeit wissen.

Mit dem unteren Ende der Einkommensverteilung hat Oberösterreichs SPÖ-Chef Josef Ackerl diese Woche in seiner Funktion als Landesvize und Sozialreferent zu tun. "6.000 Menschen in unserem reichen Bundesland sind auf Sozialhilfe angewiesen" leitete er eine "Woche der Armutsbekämpfung" ein, in der das Sozialreferat des Landes mit Info-Veranstaltungen, Künstler- und Schüleraktionen an die Öffentlichkeit geht und gemeinsam mit dem Sozialministerium eine Konferenz zur Erarbeitung konkreter Maßnahmen abhält.

Auch als Landesparteichef will Ackerl Handfestes. Genauer gesagt will es die oberösterreichische SPÖ-Basis, die sich bisher mit 11.000 Beiträgen für "morgen.rot" zu Wort gemeldet hat. Als Essenz daraus legten die OÖ-Roten Faymann zehn Fragen vor, zu denen ihrer Ansicht nach die Bundes-SPÖ noch Antworten finden muss.

Neben Einkommensverteilung und anderen Grundlagen-Themen der SPÖ-Politik geht es dabei auch um Parteitaktik und Organisation, wobei die Aktivisten vor Ort auch den Wiener Zentralismus kritisierten: Sie fragten nach mehr Kommunikation mit den Mitgliedern – und danach, wie mehr Parteigeld in den Ortsgruppen und Sektionen bleiben kann.

Kronen Zeitung

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