Sa, 18. November 2017

„Baby Jet“

10.06.2010 14:53

Linzer Klangwolke fährt heuer mit Überschall ein

Das Künstlernetzwerk Lawine Torren hat am Donnerstag seine unglaubliche Idee für die visualisierte Klangwolke 2010 vorgestellt. Vor den Augen des Publikums soll am 4. September ein "Baby Jet" durch den Donaupark fahren. Dabei werden Fahrgäste mit minimalem Energieaufwand durch unterirdische Vakuumtunnel regelrecht von einer europäischen Stadt in die nächste geschossen.

"Baby Jet" ist ein unterirdischer Magnetzug, der es auf 1.800 km/h bringt. Die Strecke Linz-Prag wäre in 14 Minuten machbar, Wien-Paris in weniger als einer Stunde. Europas Metropolen könnten durch eine Art kontinentübergreifender "Metro" verbunden werden. Da die Tunnelröhren vakuumisiert sind, ist der Energiebedarf gering - soweit die Theorie.

"Das ist keine Utopie, sondern realisierbare Technik, die existiert", betonte Regisseur Hubert Lepka, der bereits 2005 die Klangwolke realisiert hat. Was allerdings fehle, sei der Wille zur Umsetzung gewagter visionärer Ideen seitens der Politik und der Industrie. Daher wolle sich Lawine Torren der Idee künstlerisch nähern.

Quanten-Labor im Donaupark
Lepka will den Donaupark in eine Art "Quanten-Labor" verwandeln und verspricht ein "Überschall-Experiment", bei dem auch der Rail-Jet der ÖBB eine Rolle spielen soll. Allzu viele Details wollte er noch nicht verraten - teils, um nicht "über ungelegte Eier zu gackern", teils aber auch, um Industriespionen zuvorzukommen.

Für die Musik zeichnet Peter Valentin verantwortlich. Er will die Klangwolke "filmmusikalisch konzipieren", elektronische und elektroakustische Instrumente sollen dominieren. Die Videoumsetzung übernimmt Stefan Aglassinger, der Text stammt von Joey Wimplinger.

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