Do, 23. November 2017

Denkmal für Frieden

08.06.2010 16:21

Buddhisten wollen in Baden einen „Stupa“ errichten

Ein buddhistisches Friedensdenkmal, ein sogenannter "Stupa", soll bei der Karolinen-Aussicht in Baden entstehen. Erste Gespräche mit Stadtpolitikern verliefen sehr positiv, es gibt auch bereits Unterschriften für den Bau. In den kommenden Tagen soll in der Kurstadt eine endgültige Entscheidung gefällt werden.

Österreichs Buddhisten und die Lotos-Lindmayer-Privatstiftung wollten den "Stupa" zuerst in Wien bauen – dort wurden ihnen aber zu viele Prügel vor die Füße geworfen, vor allem von der Umweltschutzabteilung, die bei jedem möglichen Standort ein Haar in der Suppe fand. Stiftungschefin Elisabeth Lindmayer beschloss daraufhin, nach Baden auszuweichen, wo sie von Anfang an mit ihrem Projekt willkommen war. Die Karolinen-Aussicht nahe dem Rudolfshof wäre, so Lindmayer, ein idealer Standort für den "Stupa".

Der Mönch Bop Jon Sunim, der Leiter des Projekts, sieht den "Stupa" als Ort der Begegnung, der Ruhe, des Betens und der Meditation  - nicht nur für Buddhisten, sondern für alle Menschen, die sich Frieden wünschen. Die rund 25 Meter hohe Kuppel wird aus Holz gebaut und trägt eine Photovoltaikspitze zur Erzeugung von Energie.

von Erich Vorrath, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden