Mo, 20. November 2017

Violette Zukunft

04.06.2010 10:58

Windischbauer zum neuen Obmann der Austria gekürt

Die Austria hat am Donnerstag bei der außerordentlichen Generalversammlung über ihre Zukunft abgestimmt. Mit überwältigender Mehrheit wurde der neue Vorstand um Obmann Walter Windischbauer akzeptiert. Auch im Kampf gegen den Radikalismus wurde Geschlossenheit demonstriert und ein Sanktionenkatalog verabschiedet.

Dieser aus Anlass der Exzesse beim SAK-Match erstellte Katalog, der neben den bisherigen Hausverboten verstärkte Zusammenarbeit mit Verband, Exekutive und Spielveranstaltern, den Entzug der Mitgliedschaft und die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen umfasst, wurde noch vom alten Vorstand vorgelegt.

Aus dem zogen sich Obmann Gernot Blaikner und sein Stellvertreter Thomas Karl zurück. Die neue, mit zehn Mann auf eine breitere Basis gestellte, Klubführung erhielt 176 von 178 möglichen Stimmen – ein überwältigendes Ergebnis.

Quereinsteiger und Gründungsmitglieder
Drei Neue sitzen mit Dr. Helmut Böhm (rechtliche Belange, rechts im Bild), Christian Schiefauer (im Bild links) und Wolfgang Haider (Sponsoring und Marketing) im vergrößerten Beirat. Sie zählen sich zu den violetten Gründungsmitgliedern. Der neue Obmann Walter Windischbauer (in der Bildmitte) hingegen ist "Quereinsteiger", seine violette Mitgliedschaft ist erst wenige Tage alt. "Aber im Herzen bin ich seit 30 Jahren Austria-Fan, war im Lehener Stadion Stammgast."

Auf "heiligem Boden", in der Tribüne Lehen, wurde am Donnerstag die Inthronisierung vollzogen. Als Stellvertreter steht dem 52-Jährigen Hans Gegenhuber, Austria-Vize bereits in den 90er-Jahren, zur Seite. Seine Funktion als Obmann des Straf- und Beglaubigungsausschusses behält Windischbauer übrigens bei. Der Verband sieht keine Unvereinbarkeit. Sollte es einen "violetten Fall" geben, wird er sich der Stimme enthalten. Aber um das zukünftig zu verhindern, ist er ja angetreten…

von Harald Hondl, Kronen Zeitung
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