So, 19. November 2017

„Wachau 2010+“

02.06.2010 12:57

Mobilitätskonzept soll autofreie Region ermöglichen

In der Wachau soll man künftig nicht mehr auf das Auto angewiesen sein, sondern mit Bahn, Bus, Schiff und Rad von A nach B kommen können. "Die Vision dahinter ist, dass eine autofreie Region für Pendler und Touristen möglich ist", betonte dabei Verkehrs-Landesrat Johann Heuras bei der Präsentation des neuen Mobilitätskonzepts am Dienstag in Weißenkirchen (Bezirk Krems-Land).

"Das von den 13 Wachau-Gemeinden im Rahmen von 'Wachau 2010+' erarbeitete Konzept stellt einen Quantensprung für den öffentlichen Verkehr in der Wachau dar", freute sich Heuras. Ein wesentlicher Punkt sei die öffentliche Erreichbarkeit aller Wachau-Gemeinden inklusive jeder Katastralgemeinde ohne Auto. Außerdem soll eine direkte Verbindung von Melk nach Krems durch einen Schnellbus und eine optimale Vernetzung von Bahn, Bus, Schiff und Rad realisiert werden.

Mobilitätszentrale für Kundenservice wird eingerichtet
Vor allem im Bereich Krems-Emmersdorf werde die Bahn als Touristikelement stärker positioniert, am Südufer soll der Schülerverkehr optimiert werden. Beim Regionalverband wird eine Mobilitätszentrale als Drehscheibe für Kommunikation und Kundenservice eingerichtet.

Umsetzung im Frühjahr 2011
Das Bussystem wird nun vom Verkehrsbund Ost-Region (VOR) ausgeschrieben, über den Sommer sollen bereits Gespräche mit potentiellen Bahnbetreibern geführt werden, teilte der oberste Verkehrsplaner des Landes, Friedrich Zibuschka, mit. Beide Konzepte sollen im Frühjahr 2011 umgesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt soll auch ein Gesamtpaket für die Verbindung mit dem Tourismus vorliegen. Die Kosten liegen bei insgesamt rund 2,5 Millionen Euro pro Jahr, davon entfallen 1,2 Millionen Euro auf den Bus und 1,3 Millionen Euro auf Verkehrsdienst und Bahnstreckenerhaltung.

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