Sa, 21. Oktober 2017

Rückholaktion

28.05.2010 13:41

Listerien in Käse aus Waidhofen an der Thaya entdeckt

In Käse, der in einem Unternehmen in Waidhofen an der Thaya hergestellt wurde, ist ein erhöhter Wert von Listerien festgestellt worden. Betroffen ist das Produkt "Paprika gefüllt mit Schafkäse" mit Fertigungsdatum 29. April. Bei einer Routineuntersuchung in einem Labor in Salzburg wurden die Bakterien entdeckt, eine Infektion kann bei immungeschwächten Menschen sogar zum Tod führen (siehe Infobox).

"Wir machen laufend Kontrollen. Es war eine Routineuntersuchung in unserem Auftrag in einem Labor in Salzburg. Vorher und nachher wurde nichts mehr festgestellt", erklärte der Geschäftsführer des betroffenen Betriebs "Käsemacher", Hermann Ploner. Bei den Handelsketten wurde eine Rückholaktion gestartet.

Das Unternehmen mit rund 120 Mitarbeitern stellt verschiedene Antipasti unter Verwendung von Käse her. "Wir haben alle Handelsketten verständigt. Die betroffene Charge bestand aus 539 Packungen. Wir wissen nicht, woher die Listerien gekommen sein könnten. Das ist sehr schwierig. Wir haben die Herstellung dieses Produkts gesperrt", sagte Ploner. Derzeit würden alle notwendigen Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt. Doch das geschehe auch im Routinebetrieb.

Symbolbild
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