Sa, 18. November 2017

2 Stunden vorverlegt

27.05.2010 11:25

Neue Sperrstunden-Regelung sorgt für Diskussionen

Die neue Sperrstunden-Regelung für Zeltfeste im Flachgau sorgt zu "Saisonbeginn" für Diskussionen. Wegen Randale und Zerstörungsaktionen soll das Ende der Feiern um zwei Stunden vorverlegt werden (siehe Infobox). Viele Veranstalter befürchten weniger Einnahmen, andere halten sich einfach nicht dran.

"Die Sperrstunde bei Zeltfesten wird von 4 Uhr auf 2 Uhr früh vorverlegt!", da sind sich die Bürgermeister im Flachgau einig. "Auch wir halten uns daran", sagt Neumarkts Bürgermeister Emmerich Riesner, in dessen Gemeinde nächste Woche – 2. bis 6. Juni – das große 150-Jahr-Jubiläum der örtlichen Trachtenmusikkapelle ansteht. "Mit den Veranstaltern wurde ein Kompromiss vereinbart", sagt Riesner. Was insofern schwierig war, weil die Verträge mit den aufspielenden Musikgruppen – darunter auch die "Spider Murphy Gang" – bereits vor einem Jahr unterzeichnet worden waren.

"Wir fallen leider genau in die neue Regelung, auch wenn wir extrem viel in unser Sicherheitskonzept investiert haben", bedauert Musik-Obmann Matthias Haas. "Die vorverlegte Sperrstunde reißt ein Loch in unser Budget."

Um 3 Uhr früh wird am 18. Juni in Oberalm erst Sperrstunde sein. Dort feiert die Freiwillige Feuerwehr drei Tage lang ihr 125-jähriges  Jubiläum. "Wir setzen auf Sicherheitspersonal und Ausweiskontrollen, lassen dafür länger offen als im Flachgau. Wer unter 16 ist, kommt  nicht rein. Die anderen erhalten das notwendige Armband", versichert Kommandant Alois Bernhaupt.

von Gernot Huemer und Melanie Hutter, Kronen Zeitung

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