Di, 17. Oktober 2017

Babys fast gestorben

26.05.2010 11:58

US-Star Dennis Quaid verklagt Pharmakonzern

US-Schauspieler Dennis Quaid (56) hat den Hersteller des Blutverdünners Heparin auf Schadenersatz verklagt. Quaids neugeborene Zwillinge wären im November 2007 an einer Überdosis des Mittels fast gestorben.

Wie der kalifornische Sender KTLA am Dienstag berichtete, reichte der Hollywoodstar die Klage gegen das Unternehmen Baxter Healthcare Corporation in Deerfield (Illinois) bereits am Freitag vor Gericht in Los Angeles ein.

Quaid wirft dem Konzern vor, dass unterschiedliche Heparin-Konzentrationen nicht deutlich genug auf der Verpackung der Ampullen angegeben worden seien. Das habe im Krankenhaus zu einer Verwechslung mit einer gefährlichen Überdosis geführt.

Die damals knapp zwei Wochen alten Zwillinge Thomas Boone und Zoe Grace waren wegen einer Infektion in Behandlung. Im Cedars-Sinai Krankenhaus in Los Angeles wurden ihnen versehentlich 10.000 Einheiten des Blutverdünners Heparin verabreicht, statt der für Babys vorgeschriebenen zehn Einheiten. Die Kinder mussten in kritischem Zustand auf der Intensivstation betreut werden.

Quaid und seine Frau Kimberly einigten sich vor einem Jahr mit dem Krankenhaus auf Schadenersatz für jedes Baby in Höhe von 250.000 Dollar. Die Eltern hatten zuvor bereits eine Entschädigung in Höhe von 750.000 Dollar erhalten.

Die Quaid-Zwillinge wurden von einer Leihmutter ausgetragen. Der Schauspieler hat zudem einen 18-jährigen Sohn, Jack Henry, aus seiner Ehe mit der Schauspielerin Meg Ryan.

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