Mo, 11. Dezember 2017

Traurige Bilanz

24.05.2010 16:36

Pfingsten: Zwölf Prozent mehr Unfälle als 2009

Auf Niederösterreichs Straßen haben sich zu Pfingsten um zwölf Prozent mehr Verkehrsunfälle mit Personenschaden ereignet als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der verletzten Fahrrad- und Motorradfahrer lag um zwei Drittel höher, während die Zahl der verletzten Autofahrer um 33 Prozent sank, bilanzierte "144 - Notruf NÖ" am Montag. Auch ein Todesopfer war zu beklagen.

Seit Samstag mussten die Rettungsmannschaften zu 49 Verkehrsunfällen ausrücken: In 17 Fällen waren Motorrad- und Mopedfahrer betroffen, siebenmal war dabei ein weiteres Fahrzeug beteiligt. "Klassisch" seien die Unfallzeiten, nämlich schwerpunktmäßig am Nachmittag. Weiters kollidierten fünf Radfahrer mit Pkws - im Vergleichszeitraum des Vorjahrs war nur ein Radfahrer verunglückt.

Lenker im Bezirk Bruck an der Leitha gestorben 
Am Pfingstmontag überschlug sich am frühen Morgen ein Pkw auf der B9 im Bezirk Bruck an der Leitha. Das Fahrzeug fing dabei Feuer. Obwohl Kräfte vom Roten Kreuz Hainburg und der Freiwilligen Feuerwehr Bad Deutsch Altenburg innerhalb weniger Minuten vor Ort waren, kam für den Lenker jede Hilfe zu spät - er verbrannte im Wagen.

Inklusive medizinischer Notfälle leisteten die Rettungsdienste um 400 oder fast ein Drittel mehr Einsätze als zu Pfingsten 2009. 1.661 Mal alarmierte "144 - Notruf NÖ" seit Samstag ein Rettungs- und/oder Notarztteam des Roten Kreuzes, durchschnittlich schrillten alle drei Minuten irgendwo die Pager. Koordiniert wurden weiters 1.205 Kranken- und 18 Intensivtransporte.

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